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Herzlich willkommen

auf der Homepage des

Heimatvereins Wehe e.V.

 

Mahl und Backtage 2020

Leider müssen wir auch die Mahl und Backtage

am 28. Juni, 26. Juli und 23. August absagen.

Wir hoffen den Saisonabschluss am 3. Oktober durchführen zu können ?

 

Liebe Mühlenfreunde,

niemand weiß, wann welche Kontaktbeschränkungen wegen der COVID19-Pandemie gelockert oder aufgehoben werden. In jedem Falle ist aber für eigene Entscheidungen große Vorsicht aus Solidarität gegnüber besonders Gefährdeten geboten. Die Mahl- und Backtage des Heimatvereins Wehe an der Weher Bockwindmmühle werden erfahrungsgemäss auch von vielen älteren Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen besucht.

Deshalb sagen wir unsere Mahl- und Backtage bis einschließlich Pfingsten 2020 hiermit ab und bitten alle, die gern zu uns gekommen wären, um ihr Verständnis. Dies sind die Mahl- und Backtage am 1. Mai, am 21. Mai (Christi Himmelfahrt) und am 1. Juni (Pfingstmontag). Die zweite Saisonhälfte am 28. Juni, 26. Juli, 23. August und 3. Oktober hoffen wir wie geplant durchführen zu können. Auch die Fahrt nach Schottland im Oktober wird nach jetzigem Stand stattfinden können.

 

Ich bitte Sie herzlich um Berücksichtigung dieser Information.

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich Schepsmeier

 

 

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Wehe

Unsere Jahreshauptversammlung fand am Freitag den 06. März 2020 statt.

Als Besonderheit hörten wir einen Vortrag über die Weher Mühle und den Kreismühlenverein von Herrn Sebastian Schröder.

Herr Schröder bei seinem Vortrag

Der Vorstand des Heimatvereins

 

 

Wenn der Bauer pfeift, …“

Der Vortrag über das Heuerlingswesen in unserem Müllerhaus am 21. Februar war sehr gut besucht und wurde von den Anwesenden auch sehr gut angenommen.

Die Referenten Karin Keller & Karl Heinz Tiemeier mit unserem 1. Vorsitzenden Friedrich Schepsmeier

Kleiner Pausensnack

 

 E i n l a d u n g

Liebe Mitglieder.

zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Wehe laden wir hiermit herzlich ein. Sie findet statt am

Freitag, den 6. März 2020, ab 19.00 Uhr

im Müllerhaus an der Bockwindmühle.

Als Tagesordnung schlagen wir vor :

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Ehrung verstorbener Mitglieder
  3. Genehmigung des Protokolls der Jahreshauptversammlung 2019
  4. Jahresbericht des Vorsitzenden
  5. Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
  6. Entlastung des Vorstandes und Wahl eines Kassenprüfers
  7. Wahlen zum Vorstand
    a) 2. Vorsitzende/r

b) 3. Vorsitzende/r

c) 1. Kassierer(in)
d) 1. Schriftführer(in)

  1. Aufnahme neuer Mitglieder
  2. Vortrag Sebastian Schröder (Autor des Buches über das Mühlenwesen im Mühlenkreis)

Eine kurze Geschichte der Weher Bockwindmühle und des Kreismühlenvereins

  1. Planung von Aktivitäten in 2020
  2. Verschiedenes

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und grüßen herzlich

 

Heimatverein Wehe erkundet Schottland

Teilnahme an 5-Tage-Fahrt im Oktober auch für Nichtmitglieder möglich

Wehe. Der Heimatverein Wehe veranstaltet vom 12. bis 16. Oktober (die erste Woche der Herbstferien) eine Bus- und Schiffahrt nach Edinburgh und in die schottischen Highlands. An dieser Fahrt können alle Mitglieder des Vereins, weitere Weher Mitbürger und Freunde aus benachbarten Ortschaften teilnehmen. In dem komfortablen Reisebus der Premium-Klasse, der ausschließlich für die Weher Gruppe gebucht ist und in Schottland zur Verfügung steht, sind noch Plätze frei. Anmeldungen hierfür nimmt bis Ende März der Vorsitzende des Heimatvereins, Friedrich Schepsmeier, unter 05777-1367 oder friedrich_schepsmeier@web.de entgegen.

Los geht`s am Montag, dem 12. Oktober, um 7.00 Uhr an der Weher Bockwindmühle (dort sind Parkplätze vorhanden) zunächst strikt nach Westen. Nach einem Stopp in Amsterdam mit Gelegenheit zur Besichtigung der Innenstadt geht es um 16.45 Uhr auf die Fähre nach Newcastle. An Bord warten nicht nur die reichhaltigen Buffets zum Abendessen und zum Frühstück auf die Gruppe sondern auch Bars, Shops, Kino und eine Discothek. Gegen 10 Uhr morgens geht’s in Newcastle wieder in den Bus über Land nach Edinburgh, die schottische Hauptstadt. Dort gibt es am Nachmittag eine qualifizierte Führung zu Palästen und in das Herz der Altstadt. Dort liegt dann auch unser Hotel.

Am Mittwoch geht’s dann über die imposante Forth Road Bridge nach Norden in die Highlands. Nach Besuch der „Athol Blair“ Whiyky-Destillerie (mit Verkostung) wartet dann u.a. auch das prachtvoll ausgestattete Jagdschloss Blair Castle mit den Athol Highlanders auf die Weher Gruppe. Zurück in Edinburgh kann dann (wer will) in das Nachtleben der Hauptstadt eintauchen. Am Morgen des vorletzten Tages kann die Stadt dann noch einmal bei Tageslicht erkundet werden bevor es mit dem Bus zurück nach Newcastle und auf die Fähre nach Amsterdam geht. Nach der Nacht an Bord (Angebote s.o.) und morgendlicher Stärkung am Buffet wird dann auf der Heimfahrt noch ein Bummel durch die holländische Kleinstadt Hoorn eingeschoben.

Im Preis von 549,- € pro Person (im Doppelzimmer) sind zwei Übernachtungen im Hotel “ibis Edinburgh Centre South Bridge“ mit großem schottischen Frühstücksbuffet, zwei Übernachtungen auf der Fähre zwischen Amsterdam und Newcastle mit skandinavischem Frühstück, zwei reichhaltige Abendessen vom Buffet an Bord, die Führungen in Edinburgh und durch die Highlands, die Besuche in einer Whisky-Destille und auf Blair Castle und natürlich Busfahrt, Fähre und Gebühren enthalten. Für ein Einzelzimmer bzw. eine Einzelkabine wird ein Zuschlag von 110,- € pro Person berechnet. Die Gruppe wird gefahren und fachkundig begleitet durch Kay-Axel Göring (einem Weher Bürger) vom Reisebüro Winkelmann in Ostercappeln-Venne.

Mit der verbindlichen Anmeldung wird eine Anzahlung in Höhe von 100,- € auf das Konto des Heimatvereins Wehe (IBAN DE84 4905 1065 0003 0003 12) erwartet. Die vollständige Ausschreibung der Reise und zusätzliche Informationen mailt Friedrich Schepsmeier auf Anforderung allen Interessierten zu.

 

 

 

Der Mühlenmotor ist demontiert und schon wieder drehbar.

Helmut Klasing und Wilhelm Haake haben den Motor zerlegt und wollen ihn weiter in Stand setzen, damit er irgendwann an unserer Mühle in Aktion gezeigt werden kann.

Das bedeutet noch sehr viel Arbeit!

 

Über diesen Link kann man sich ein kleines Video ansehen.

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Der Zylinder hat ca. 10 Liter Hubraum

 

 

 

 

 

 

Wenn der Bauer pfeift, …“

Vortrag über das Heuerlingswesen in Wehe am 21. Februar

Das ländliche Leben in Nordwestdeutschland wurde über drei Jahrhunderte bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts durch die Gesellschaftsschicht der Heuerlinge mitgeprägt. Auch in unseren Dörfern erinnern sich heute nur wenige an die Lebensumstände und den Überlebenskampf der Heuerlinge und ihrer Familien. Von dieser Bevölkerungsgruppe gingen aber auch wichtige Entwicklungsimpulse für Nordwestdeutschland und die Niederlande aus.

Die Geografin Karin Keller aus Espelkamp-Frotheim und der Journalist Kal-Heinz Tiemeier haben sich eingehend mit dem Heuerlingswesen beschäftigt und werden darüber am Freitag, den 21. Februar 2020, ab 19 Uhr auf Einladung des Heimatvereins Wehe im Müllerhaus an der Bockwindmühle berichten. Dabei wird auch deutlich werden, dass heute viel diskutierte Erscheinungen wie Wohl-standsgefälle, Niedrigstlohn, „just in time“, Arbeitsmigration, Wirtschaftsflüchtlinge, Globalisierung, politische und gesellschaftliche Diskriminierung in Heimat und Ausland schon im Leben dieser „unterbäuerlichen Schicht“ eine wichtige Rolle spielten. Im mit viel Bildmaterial angereicherten Vortrag wird auch auf die gelungene Renovierung eines Heuerlingshauses in Isenstedt eingegangen.

Die Einladung des Heimatvereins richtet sich nicht nur an die eigenen Mitglieder, sondern an alle Weher und alle an der Sozialgeschichte unseres ländlichen Raumes Interessierten. Der Eintritt ist frei. In der Pause besteht die Möglichkeit einen Snack und Getränke zu sich zu nehmen.

Friedrich Schepsmeier
(Vorsitzender)

 

 

 

Friedrich Schepsmeier 27.01. 2020

Notizen zum Kulturfrühstück Wehe

Gut 70 Gäste (plus Veranstaltungsteam) genossen die wunderbare Verbindung von Kultur und Gastlichkeit.

Besonders gut kamen das von Ulrike Schomäker gebackene Frühstückbrot und frisch gebratener Speck (als Ergänzung zu Helmut Klasings Rührei) an.

Detthard Wittler zeigte sein Können als begnadeter Rezitator an schwarz verhängtem Pult, mit phantasievollen Requisiten und bei mehrfacher Einbeziehung des Publikums. So musste ahnungsloser Vorsitzender Griff ans Revers und „Überzeugungsarbeit“ eines von sich selbst überzeugten Dichters über sich ergehen lassen.
Wittler ließ Max und Moritz (fast) ganz links liegen und gab humorvollen Überblick über das gesamte Werk des Wiedensahlers; er verband die rezitierten Texte mit vielen verbindenden biografischen Anmerkungen zu Busch’s Leben – und Lebensweise. Dass dieser als Junggeselle bekennender Freund von Wein, Weib und gutem Essen war, wurde nicht verschwiegen.
Zwei Texte mussten sich auch eine Aktualisierung gefallen lassen, indem sie durch Weher Besonderheiten garniert wurden – so z.B. der vom eifrigen Ehrenamtler, der natürlich auch nicht die eigene Beerdigung versäumt.

Weher Kunstfreunde neigen nicht zu Applaus-Orgien. Aber hier wurde der Vortrag oft von spontanem Applaus unterbrochen – und mit kräftigem Schlussapplaus zwei Zugaben erstritten.

F. Schepsmeier zum Schluss: „Wilhelm Busch hat den Menschen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen Spiegel zu menschlichen Schwächen so vorgehalten, dass die das Bild auch lachend annehmen konnten. Und Detthard Wittler hat uns das heute so dargeboten, dass wir auch im 21. Jahrhundert noch in diesen Spiegel schauen können. Jede/r war zumindest einmal gemeint – so wie Wittler das eingangs versprochen hat.“

 

 

   

 

 

15.01.2020

Heute um 10:00 Uhr wurde der alte Mühlenmotor zur Reparatur und Instandsetzung von der Weher Mühle zum Carport von Helmut Klasing tranportiert.

Mit Hilfe von Heinz Grundmann  seinem Teleskoplader und anderen Helfern wurde der Motor aus der Mühle geholt, auf eine Palette geschraubt und dann zu Helmut Klasing befördert.

Im Carport wollen Helmut Klasing und Wilhelm Haake den Motor zerlegen und wieder zum laufen bringen, anschließend soll er an der Mühle ausgestellt werden.

 

 

Der neue vorläufige Standort des Motors zur Reparatur bei Helmut Klasing.

 

 

 

 

Kulturfrühstück mit Wilhelm Busch

Detthard Wittler liest am 26. Januar an Weher Mühle

Am Sonntag, dem 26. Januar 2020, bietet der Heimatverein Wehe im Müllerhaus an der Bockwind-mühle das inzwischen elfte „ Weher Kulturfrühstück“ an. Ab 11.00 Uhr sind dort nicht nur die Mitglieder des Heimatvereins und die regelmäßigen Gäste der Mühlentage sondern auch alle interessierten Mitbürger zu einem herzhaften Frühstücksbuffet eingeladen. Es gibt diverse Aufschnitte, Eierspeisen, selbst gemachte Marmelade und selbstverständlich verschiedene Brotsorten und Brötchen. Im Unkostenbeitrag von 15,- € pro Person sind auch Kaffee, Tee und diverse Säfte enthalten.

Das Publikum darf sich auch freuen auf einen herzerfrischend komisch-melancholischen Streifzug durch das lyrische Schaffen von Wilhelm Busch. Sein unvergleichlicher Humor, sein sprachliches Können und seine menschliche Weisheit sorgen auch heute noch für befreiendes Gelächter. Busch verfügte über die besondere Fähigkeit, die unfreiwillige Komik im Alltag seiner Zeitgenossen zu erkennen. Seine urkomischen und satirischen Angriffe auf Spießbürgertum, Verlogenheit, Eitelkeit und Gemeinheit sind aktuell wie eh und je. Mit Detthard Wittler erlebt das Publikum eine Person, die all dieses auch sprachlich und mimisch vermitteln kann.

„Wie wohl ist dem, der dann und wann sich etwas Schönes dichten kann!“ schrieb Wilhelm Busch 1883 in seiner Bildergeschichte „Balduin Bählamm, der verhinderte Dichter“. Diese Textzeile nimmt Detthard Wittler aus Rahden zum Anlass, an den Klassiker des deutschen Humors zu erinnern. Nicht nur in seinen zauberhaften Bildergeschichten sondern auch und insbesondere in seinen Gedichten war er ein heiter-akribisch kritischer Betrachter und Spötter menschlicher Schwächen, der die Welt durchaus auch philosophisch sah.

Bei der „Premiere“ 2010 bildete das plattdeutsche Schüler-Kabarett „Die Quesenköppe“ den kulturellen Mittelpunkt des Kulturfrühstücks. Es folgten Vorträge von „Storchenvater“ Alfons Bense (2011), des Autors Dr. Andreas Marx (2012) sowie der kreisweit bekannten Unterhalter Addi Schäfer (2013) und Wilhelm Dullweber (2014). In 2015 las Fernsehrichterin Barbara Salesch aus ihren Memoiren, im Jubiläumsjahr 2019 schließlich trat der bekannte Kabarettist Bernd Gieseking in der Weher Kirche auf. Beste Unterhaltung “up Platt“ lieferten die Friedewalder Landfrauen (2017) und das plattdeutsche Puppentheater des Heimatvereins Varl-Varlheide (2018), das Rahdener Laien-theater Schatulle begeisterte 2016 das Publikum.

Anmeldungen zum Kulturfrühstück werden bis zum 20. Januar an

 Ulrike Schomäker (05771-1209) erbeten.

Friedrich Schepsmeier, Vorsitzender

„Auch wird das Sacktuch, blaugeblümt, als Nasenfeile sehr gerühmt“. Über Detthard Wittlers Vortrag der Geschichte „Die Prise“ amüsierten sich zu Zuschauer sehr.

 

 

 

 

Fahrt nach Schottland !!!

Im Oktober 2020 fährt der Heimatverein Wehe nach Schottland

Wer gerne mitfahren möchte kann sich bei folgenden Personen anmelden.

Friedrich Schepsmeier Tel: 05777/1367

Lilli Gatzenbieler Tel: 05771/607869

Es sind auch Nichtmitglieder des Heimatvereins herzlich willkommen !!!

 

03. Oktober 2019  Tag der Dt.Einheit

Saisonausklang mit Shanty-Chor und Pickert

Auch Strickeschläger „Dümmerland Saft“ und Kunsthandwerker dabei

Immer am 3. Oktober beschließt der Heimatverein Wehe sein Jahresprogramm an der Bockwind-mühle mit einem Mahl- und Backtag der etwas anderen Art: Statt Bratwurst und Nackensteak vom Grill gibt es westfälischen Pickert. Helmut Klasing und sein Team bedienen virtuos eine Batterie von Pickertplatten, um den Ansturm auf diese frisch zubereitete westfälische Köstlichkeit (auch mit selbst gekochtem Apfelmus) zu bewältigen

Die Weher Heimatfreunde präsentieren ihre Mühle in diesem Jahr ganz bewusst im Rahmen des „Tag der Regionen“, der einen Schwerpunkt im Naturpark Dümmer hat. Deshalb sorgt ab 14.30 Uhr der Shanty-Chor Dümmersee für ganz besondere musikalische Unterhaltung. Der Chor vermittelt musikalisch den Abschied, die Heimkehr und die Sehnsucht der „Sealords“ nach der Heimat. Die kraftvoll-heiteren Melodien begeistern vielleicht gerade die „Landratten“, die die Waterkant vor allem aus den Liedern kennen. Geboten werden traditionelle Shanties und Seemannslieder, populäre Lieder vom Meer (Karibik und Südsee inclusive), Seasongs aus Amerika, Irland, Schottland und der weiten Welt – und natürlich Lieder vom Dümmer und aus dem Norden Deutschlands.

Der regionale Gedanke wird neben dem westfälischen Pickert auch durch die Tonnenheider Strickeschläger und mit der Möglichkeit, eigenen Apfelsaft zu pressen, Führungen durch die Mühle und natürlich den im eigenen Backhaus hergestellten frischen Obst- und Butterkuchen gepflegt. Zudem werden in der renovierten Kulturscheune und auf dem Freigelände selbst gefertigte Herbst-dekorationen, Holzarbeiten, Handarbeiten, Kräuterdekorationen und Objekte aus Papier und Stoff von den heimischen Kunsthandwerkern um Barbara Timmer angeboten.

Wer reichlich Äpfel und Birnen hat, kann daraus auch hochwertigen „Saft aus eigenem Garten“ machen lassen. Die mobile Presse von „Dümmerland Saft“ aus Wagenfeld steht auf dem Gelände und nimmt Äpfel, Birnen und auf Wunsch auch Weintrauben an und füllt den daraus gewonnenen Saft in 3l oder 5l Bag-in-Box-Systeme oder saubere mitgebrachte Glasflaschen ab. In der Regel kann der Saft nach einem Aufenthalt an der Mühle mitgenommen werden. Wer aber punktgenau – vor allem bei größeren Mengen – bedient werden möchte, sollte unter 0151-64543926 einen exakten Termin mit Herrn Kattelmann vereinbaren.

 

 

Unser letzter Mahl und Backtag am 03.10.2019 war sehr gut besucht, das Wetter wurde nach ein bisschen Regen am Morgen immer besser, am Nachmittag hatten wir sogar strahlenden Sonnenschein und dadurch auch viele Gäste. Zu Besuch war auch eine Abordnung vom Gehlenbecker Heimatverein mit Ihrem Vorsitzendem Wilhelm Bartmann, die uns sogleich zu einem Gegenbesuch eingeladen haben.

Mit viel Applaus wurde der Shanty-Chor bedacht und auch die Tonnenheider Strickeschläger waren sehr aktiv.

Auch unsere Kulturscheune mit verschiedenen Ausstellern wurde gut angenommen.

 

Unsere fleißigen Frauen beim Kartoffel schälen.

Pickert frisch zubereitet von unserem Team.

Der Gehlenbecker Heimatverein.

Die Strickeschläger aus Tonnenheide

Lecker Pickert mit Apfelmus

Diverse Aussteller in der Kulturscheune.

Der Shanty-Chor in Aktion

 

 

 

 

Erfrischender Auftritt von Marie Diot in Wehe vor ausverkauftem Haus

Unter dem Motto „Musik und Quatsch“ absolvierten die Frau mit dem Hut und der Junge mit der Geige bereits ihr 39. Konzert in diesem Jahr. Dabei trägt tatsächlich weder Julia Geusch einen Hut noch spielt Fabian Großberg eine Geige und genaugenommen wird zwar Musik gemacht aber wirklich quatschig ist die Vorstellung keineswegs.

Ok, die junge Künstlerin quatscht gerne mal etwas längere Ansagen zwischen den Liedern und erntet dafür, in guter Comedy-Manier, auch reichlich Lacher aus dem Publikum und sowieso sind die Lieder manchmal sogar kürzer als ihre verbale Einführung , doch die Musik und die Texte sind einzigartig und wirklich berührend.

Da geht es nicht um Nonsens oder Ideologie, da geht es um den richtigen Klang und das richtige Wort im richtigen Moment. Kein Wunder, dass „Marie Diot“ die Herzen Ihrer Konzertbesucher im Sturm erobert und, wahrscheinlich nicht nur an diesem Freitagabend in Wehe, ein heiter entspanntes Publikum zurücklässt.

Als nach etwa 45 Minuten Friedrich Schepsmeier vom Heimatverein die Pause ankündigt und die gut 120 Gäste zu einem kleinen, feinen Imbiss im Heimathaus einlädt, scheint es fast so, als hätten die Beiden gerade erst angefangen, so schön und spannend sind die Vorträge der zwei studierten Pianisten.

Allerdings wäre „Marie Diot“ nicht „Marie Diot“ wenn Fabian Großberg tatsächlich auch, wie seine Kollegin Julia, in die Tasten greifen würde. So bedient er, durchaus gekonnt, Westerngitarre und Percussion, um den Klavier- und Synthesizer-Sounds noch weitere, rhythmisch und klangliche Bestandteile hinzuzufügen.

Auch gesanglich liefern Geusch und Großberg eine absolut stimmige Performance und so geht der Konzertabend, nach der Zugabe mit dem Titel „Bitte kitzel mich nicht“, gefühlt viel zu schnell, gegen halb zehn zu Ende.

Ein gelungener musikalischer Auftakt für die Kulturscheune des Weher Heimatvereins und hoffentlich, um es mit den Worten von Friedrich Schepsmeier zu sagen. „der Beginn einer wunderbaren Serie.“

 

 

Text von Peter Goetz, Bilder von Peter Goetz und Claus-Dieter Kirchner.

 

Abend mit Marie Diot“ bereits ausverkauft
Keine Karten mehr für Auftritt am 20. September an der Bockwindmühle

Die Weher Künstlerin Julia Geusch – Künstlername Marie Diot – ist offenbar sehr gefragt in ihrer Heimat. Die 100 Karten für den Auftritt am 20. September sind schon jetzt restlos vergriffen.  Der Vorverkauf musste bereits gestoppt werden und auch an der Abendkasse wird man nur fest bestellte und zugesagte Karten abholen können.

 

08. September 2019

Mahl und Backtag an der Weher Mühle.

Spielmannszug Wehe am Denkmal Bockwindmühle

Auch Sielhorster Flegeldrescher dabei.

Am „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, dem 9. September 2019, präsentieren natürlich auch die Weher Heimatfreunde „ihr“ mehr als 350 Jahre altes Kulturdenkmal. Es findet von 11 bis 17 Uhr ein Mahl- und Backtag statt, der durch dem Charakter des Tages entsprechende Angebote angereichert wird. Wie in den Vorjahren zeigen die Sielhorster Flegeldrescher ihre alte Kunst unter dem Mühlenkreuz und bieten den Zuschauern dazu traditionelles Brotwasser.

Der Spielmannszug der Weher Schützen mit der Vorsitzenden Ina Kottenbrink spielt ab 14.00 Uhr schwungvoll auf. Das kulinarische Angebot besteht am Sonntag wieder aus Dinkelwaffeln, Broten und Platenkuchen (auch Pflaumenkuchen) aus dem eigenen Backhaus sowie Nackensteaks und Bratwürsten (auch mit Kartoffel- oder Krautsalat) bei „Grillmeister“ Helmut Klasing. Der Besuch der Mühle ist auch in diesem Jahr für Familien gut vereinbar mit einem Besuch des Kleintiermarktes, der vormittags vom Landhandel Wiegmann angeboten wird.

Zum Saisonabschluss am 03. Oktober (Tag der Deutschen Einheit mit Shanty-Chor Dümmersee und Pickert) liegt auch das vollständige Programm für das Jahr 2020 aus. Diese Saison wird bereits am 22. März mit Mahl- und Backtag sowie dem bewährten Ostermarkt eröffnet. Und schon am 26. Januar wird Detthard Wittler beim traditionellen Kulturfrühstück aus Wilhelm Busch vortragen.

 

Unser Mahl und Backtag war am 08.09.2019 bei sehr schönem Herbstwetter mit viel Sonnenschein sehr gut besucht.

Besondere Aufmerksamkeit gehörte den Sielhorster-Flegeldreschern und dem

Spielmannszug von Wehe.

 

In unserer renovierten “ Kulturscheune “ wurden auch an diesem Tag wieder sehr schöne

zahlreiche Bilder ausgestellt.

 

 

Zeitungsartikel vom 13.09.2019 in der Rahdener Zeitung von Peter Goetz

Kultur und traditionelles Landleben rund um die der Bockwindmühle in Wehe

Der Heimatverein öffnete wieder die Türen von Mühle, Backhaus und Scheune

Für alle Freunde von landwirtschaftlichem Brauchtum und dörflicher Kultur wurde es am Mahl- und Backtag auf dem Gelände des Heimatvereins wieder interessant. Die offenstehenden Türen von Mühle und Backhaus ermöglichten den Besuchern einen genauen Blick auf die beeindruckende Technik unserer Ur-Ur- Urgroßmütter und Väter.

Die historische Bockwindmühle mit ihrem rundum drehbaren, gut zehn Meter hohen Mühlenhaus, steht dabei tatsächlich für eine der wichtigsten technischen Errungenschaften des 15. Jahrhunderts. Ein Aufgang über die kurios schwebende Treppe bietet einen tollen Blick auf das hölzerne Getriebe und die Bremsvorrichtung, mit der unsere Vorfahren schon seit 350 Jahren die Windenergie in Wehe nutzbar machten. Ein weiterer Aufstieg über eine schmale, steile Stiege auf den Mehlbalken, macht die Geschichte des Mahlens hautnah spürbar, nur gut, dass man keinen schweren Sack mitschleppen muss!

Vor der Mühle wird gerade das Getreide von den tüchtigen „Knechten und Mägden“ der Dreschflegelgruppe aus Sielhorst im Sechsertakt gedroschen und das Korn ausgesiebt. Das Stroh wird geordnet und geschnitten, um damit bei Bedarf Strohdächer decken zu können. Die Reste werden gehäckselt und finden als Einstreu oder Futterzusatz in der Tierhaltung Verwendung. Alles wird gebraucht, kein Müll bleibt zurück, unsere Vorfahren waren wahrhaftig echte Ökos!

Rund um das Backhaus duftet es lecker nach Gebäck. Dort werken schon seit dem Morgen Friedhelm Hodde, Andreas Guselnikow-Beitler und Michael Priel am Holzofen. Neben Pflaumen-, Kirsch- und Butterkuchen gibt es auch ein spezielles Dinkelbrot aus Sauerteig. Gegenüber im Vereinslokal versorgen die Damen des Heimatvereins ihre zahlreichen Gäste mit Kaffee, Tee und frischen Dinkelwaffeln. Nebenan bei Helmut Klasing gibt es Gergrilltes, auch naturreiner Bienenhonig aus Weher Produktion ist im Angebot.

„Die „Strickeschläger“ aus Tonnenheide sind heute leider nicht dabei, die kommen aber zu unserem nächsten Mühlentag am 3. Oktober“, erklärt Vorstand Friedrich Schepsmeier am Honigstand, dann weist er auf die offene Tür der Scheune im nördlichen Abschnitt des Geländes. „Zum Abstellen sind die Räume viel zu schade, darum haben wir seit Kurzem wechselnde Ausstellungen im Angebot, heute sind das Grafiken und Bilder von Nachwuchs- Künstlerinnen.“

In der neuen „ Kulturscheune“ erwarten die Besucher an diesem Sonntag Aquarelle und Zeichnungen von Carla Gabelmann und digitale Grafikarbeiten von Laura Warkentin. Auch Landschaften und Naturmalereien von Jana Schomäker sind zu bestaunen. Die talentierten jungen Künstlerinnen aus Wehe sind natürlich selbst anwesend und berichten den interessierten Besuchern gerne über ihre Arbeiten und Intensionen.

Neben vielen Stammgästen sind auch einige neue Gesichter unter den Gästen, die gerne einen tieferen Einblick in die landwirtschaftliche Geschichte und das Leben in Wehe wagen.

Sicher, die historische Landarbeit hielt auch große Härten und Entbehrungen bereit, und es boten sich viele Gefahren im Umgang mit der Mühle und dem Werkzeug – am vergangenen Sonntag jedoch ging alles beschaulich und glatt über die Bühne. Die einzige Herausforderung war tatsächlich die Schlange an der Kuchentheke, denn das hiesige Mühlen-Gebäck ist bekanntlich sehr schmackhaft.
Am 3. Oktober geht’s dann weiter, kostenlose Führungen können beim Heimatverein gebucht werden.

 

 

Kreismühlentag 2019 beginnt an Weher Bockwindmühle

Landrat und Vorstand des Mühlenvereins hören auch die Heimatkapelle Rahden

Zum Kreismühlentag am Sonntag, dem 25. August, hat der Heimatverein Wehe auch in diesem Jahr die allseits geschätzte Heimatkapelle Rahden gewinnen können. Die etwa 30 versierten Bläser, Flötisten und Drummer werden am Nachmittag für die musikalische Begleitung des Mahl- und Backtages an der Bockwindmühle sorgen – ein Höhepunkt in der Mühlensaison 2019.

Dieser Höhepunkt erhält eine besondere Würdigung durch den Besuch mehrerer Vorstands-mitglieder des Mühlenvereins Minden-Lübbecke, darunter auch Landrat Dr. Ralf Niermann. Sie werden um ca. 14 Uhr – stellvertretend für alle 43 restaurierten Mühlen im Kreis – den Kreismühlentag 2019 feierlich eröffnen und der engagierten Mühlengruppe im Heimatverein Wehe Dank für die geleistete ehrenamtliche Arbeit sagen.

Schon ab 11 Uhr morgens bieten die ehrenamtlichen Helfer des Mühlen-Teams den von Friedhelm Hodde, Dietrich Driediger und weiteren Hobby-Bäckern im eigenen Backhaus hergestellten Kuchen (Pflaumenkuchen, Kirschkuchen und Butterkuchen) sowie die ebenfalls selbst gebackenen Weiß-, Rosinen- und Dinkelbrote an. In der Küche werden von den Frauen um Hannelore Hodde und Ulrike Schomäker die bekannten Weher Dinkelwaffeln (auch mit heißen Kirschen und/oder Sahne) hergestellt. Am Grill bereitet das Team um Helmut Klasing Nackensteaks und Bratwürste zu – auf Wunsch auch mit Kartoffelsalat und/oder frischem Krautsalat.

Selbstverständlich werden die Hobby-Müller um Heinrich Wiegmann und Dieter Windmöller allen interessierten Gästen auch das spannende Innenleben der historischen Bockwindmühle offenbaren. Bei ausreichendem Wind wird die Mühle auch in den Wind gedreht und in Betrieb gesetzt.

 

 

 

 

 

Heimatverein Wehe e.V. 06.08. 2019 Anlässlich des Weher Dorfabends Ende Juni übergab Sascha Hiller für die Volksbank Lübbecker Land einen symbolischen Scheck über 500,- € an Friedrich Schepsmeier, den Vorsitzenden des Heimatvereins Wehe. Da jetzt die Entscheidung über die Verwendung dieser großzügigen Spende gefallen ist, informierte sich Sascha Hiller an der Bockwindmühle über die Planungen und den Beginn der Arbeiten. Helmut Klasing als Sprecher der Mühlengruppe, Friedhelm Hodde und Schepsmeier erklärten, dass nun die schon länger angedachte Renovierung der Scheune in Angriff genommen werden kann. Rechtzeitig zur Veranstaltung mit Marie Diot am 20. September sollen die Wände frisch gestrichen, der Fußboden grundgereinigt und neue Fußleisten angebracht sein. Für künstlerische Ausstellungen sind auch geeignete Hängungshilfen und Ergänzungen zur Beleuchtung vorgesehen. „Die Scheune kann so zur Kulturscheune werden und ergänzende Angebote neben den Mahl- und Backtagen ermöglichen – durch viel ehrenamtliche Arbeit und eben durch die Spende der Volksbank,  bedankte sich Friedrich Schepsmeier. Auf dem Foto  sind zu sehen (von links nach rechts) Friedhelm Hodde, Sascha Hiller , Friedrich Schepsmeier und Helmut Klasing.

 

Ein Abend mit Marie Diot

Die Veranstaltungen zum Jubiläumjahr 2019 schließen wir mit einem musikalischen Leckerbissen ab

Am Freitag, 20. September 2019, 19.30 Uhr

in unserer Müllerscheune.

Jetzt Karten für „Abend mit Marie Diot“ erhältlich

Die inzwischen bundesweit bekannte und gern gebuchte Liedermacherin Marie Diot kennen wir in Wehe als Organistin in der Kirche, Pianistin bei WeTo-Konzerten und als junge Mitbürgerin – als Julia Geusch.

In diesem Herbst sind die letzten Auftritte von Marie Diot mit ihrem musikalischen Partner Fabian Großberg in Essen und Mainz, „nach Wehe“ sind Auftritte in Nürnberg und Hamburg gebucht.

Marie Diot versteht sich als Liedermacherin. Sie macht „Musik und Quatsch“ (O-Ton Julia Geusch). Ihre Konzerte bestehen aus verqueren, komischen Ansagen und Liedern, die charmant und direkt, mit Wortwitz und Ironie Geschichten von Dingen erzählen, die so im Leben passieren. Es geht zum Beispiel um die Liebe und Fischvergiftung – und auch von ihrem Heimatort Wehe wird gesungen. Manches ist melancholisch und manches ist lustig, unter anderem ihre Frisur, oder so. Generell ist sie optimistisch, möglichst gelassen, immer auf der Suche nach den richtigen Worten und der besten Melodie, mit dem Wunsch, jemanden zu berühren.

Die Kulturscheune an der Bockwindmühle bietet ein fast ideales Ambiente für ein solches Konzert. Einlass ist ab 19.00 Uhr. An diesem Abend wird Eintritt in Höhe von 8,- € pro Person erhoben, Inhaber der Ehrenamtskarte zahlen 6,- €. Karten sind ab sofort im Landhandel Wiegmann oder (als Vorbestellung) bei Ulrike Schomäker unter 05771-1209 erhältlich.

In der Pause und zum Abschluss besteht Gelegenheit, sich mit etwas finger food und einem Glas Wein zu stärken. Und sich dabei über die frisch gewonnenen Eindrücke auszutauschen.

Zu diesem Abend lädt Sie herzlich ein

Ihr Heimatverein Wehe

 

14. Juli 2019

In Motion“ und Oldtimer an Weher Bockwindmühle Line Dancer aus Oppendorf und Oldtimerfreunde Neuenbaum bereichern Mühlentag

Zum nächsten Mahl- und Backtag am Sonntag, dem 14. Juli, an der Weher Bockwindmühle gibt es erneut im eigenen Backhaus gebackene Butter- und Kirschkuchen, frisches Brot aus eigener Produktion und herrliche Weher Dinkelwaffeln – am besten mit heißen Sauerkirschen und etwas Sahne. Herzhaftere Nahrung wird am Grill in Form von Nackensteaks und Würstchen (auf Wunsch mit Kartoffel- oder Krautsalat) angeboten.

Der Heimatverein widmet sich seinen Gästen wieder von 11 bis 17 Uhr. In der gesamten Zeit kann auch die Bockwindmühle, deren ältestes erhaltenes Teil von 1662 stammt und die schon 1650 urkundlich erwähnt wurde, besichtigt und bestaunt werden. Ebenso werden erneut Informationen zu Honigbienen, ihre Lebensweise, ihre bevorzugten Pflanzen, ihre Bestäubungsleistung und ihre Haltung angeboten.

Wer sich für etwas modernere Technik interessiert, kann mit den stolzen Besitzern der zahlreichen Alttraktoren fachsimpeln oder sie seinen Kindern erklären können. Hanomag, Lanz Bulldog, 11er Deutz und Co. der Alttraktorenfreunde Neuenbaum sind an diesem Sonntag auf dem Mühlengelände zu besichtigen. Erstmals dabei sind auch Oldtimer anderer Fahrzeugklassen.

Taktgefühl, Präzision, tolle Koordination und großes ehrenamtliches Engagement können am Nachmittag bei den Darbietungen der Line Dance-Gruppe „In Motion“ aus Oppendorf bewundert werden. Diese Tänzer unter der Leitung von Dieter Sander konnten schon in den letzten drei Jahren das Publikum begeistern. Aktuell konnten zwei Tänzerinnen der Gruppe die Landesmeisterschaft in Niedersachsen gewinnen.

Friedrich Schepsmeier

(Vorsitzender)

Deutscher Mühlentag mit „Village Beat“ in Wehe

Auch kulinarische Angebote am Pfingstmontag an der Bockwindmühle

 

Der Deutsche Mühlentag wird auch an diesem Pfingstmontag, also am 10. Juni 2019) wieder an der Weher Bockwindmühle mit einem Mahl- und Backtag begangen. Dann ist natürlich auch die Bockwindmühle kostenlos geöffnet und (bei hinreichendem Wind) in Betrieb. Und es gibt Herzhaftes vom Grill, selbstgebackene Brote, Butterkuchen, Platenkuchen mit Obst der Saison (im Augenblick Rhabarber) – und selbstverständlich die beliebten Weher Dinkelwaffeln, die man am besten mit heißen Sauerkirschen und Sahne genießt. Das Mühlenteam des Heimatvereins Wehe erwartet seine Gäste wie üblich von 11 bis 17 Uhr.

Für ganz besondere musikalische Unterhaltung sorgt am Nachmittag ab 14 Uhr erneut die Jugend-Band „Village Beat“ aus Petershagen unter der Leitung von Klaus Merkel. Diese Gruppe hat bereits in den letzten sechs Jahren am Pfingstmontag an der Weher Mühle gespielt und gesungen und dabei begeisterte Zuhörer gefunden. Waren zunächst fast alle Mitwirkenden Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Petershagen, so studieren sie jetzt z.B. in Braunschweig. Und die Gruppe ist gewachsen. In Wehe wird die volle Besetzung mit drei Sängerinnen, drei Bläsern, Gitarre, Bass, Schlagzeug und Piano am Start sein. Die musikalische Fortentwicklung der jungen Musiker ist nicht nur an vielen gewonnenen Wettbewerben abzulesen. Sie zeigt sich auch von Jahr zu Jahr in ihren Weher Auftritten.

Village Beat voll in Action

Auch unser Ortsvorsteher Heinz Grundmann mit Familie besuchte uns an der Mühle am Pfingstmontag.

Heimatverein Wehe e.V. Rahden-Wehe, den 2.6. 2019

Mühlenfreundschaft beständig gelebt Besuch aus der Oberlausitz bei Weher Heimatfreunden

Nach dem Fall der Mauer wurden zwischen Ost und West viele Kontakte geknüpft und Partner-schaften geschlossen. Nicht alle hatten Bestand. Aber zwischen den Heimat- und Mühlenfreunden aus Wehe und Kottmarsdorf in der Oberlausitz wird die 1993 förmlich besiegelte Freundschaft intensiv gepflegt und mit Herzblut gelebt. Man sieht sich jährlich – abwechselnd im Rahdener Land und in Sachsen – und telefoniert noch häufiger miteinander.

Nachdem im Vorjahr viele Weher das 25jährige Jubiläum in der Oberlausitz mitgefeiert hatten, fand jetzt vom 30. Mai bis 2. Juni der Gegenbesuch von 11 Kottmarsdorfer Freunden in Wehe statt. Schon am Himmelfahrtstag mischten sich die Gäste nach dem Einchecken im Westfalenhof unter das Publikum des Mahl- und Backtages an der Bockwindmühle. Anschließend fand dort auch das traditionelle Begrüßungsessen statt, bei dem auch an das diesjährige Jubiläum des Weher Heimatvereins erinnert wurde. „Delegationsleiter“ Bernd Dreßler übergab deshalb „ausnahmsweise“ auch Sekt statt Eibauer Schwarzbier als Gastgeschenk an Friedrich Schepsmeier.

Das Besuchsprogramm am Freitag führte auf den östlichen Teil des Wiehengebirges. Zunächst ließ man sich das neugestaltete Denkmal am Wittekindsberg erläutern. Nach dieser Besichtigung des „Willem“ wurde der Kamm des Wiehens bis zu den freigelegten Fundamenten der altsächsischen Kreuzkirche aus dem 10. Jahrhundert erkundet. Nach dieser Wanderung konnte sich die Gruppe im Denkmalsrestaurant „Wilhelm 1896“ stärken. Der Nachmittag gehörte dann dem Hünenbrink in Nettelstedt. Hier führten Kerstin und Uwe Kottkamp die Gäste über das Gelände der Freilichtbühne und schilderten mit großer Sachkompetenz deren fast 100jährige Geschichte sowie das aktuelle Programm. Ebenso beeindruckend war dann der Besuch im Meyer-Spelbrink-Haus, das von „Hauherrin“ Bettina Reinschmidt sehr lebendig vorgestellt wurde. Friedrich Lübbert ergänzte aus der Sicht eines in der Nachbarschaft aufgewachsenen Ur-Nettelstedters diese Information durch eine Darstellung der Geschichte von den Anfängen als Kinderheim für Tbc-kranke Nettelstedter Kinder in den 20er Jahren über die Okkupation des Hauses durch die Nationalsozialisten bis zur heutigen Nutzung durch den Wittekindshof. Die anschließenden Gespräche machten die großen Veränd-erungen der letzten Jahrzehnte bei Einstellungen zu und Rahmenbedingungen für Hilfen für behinderte oder entwurzelte Menschen deutlich.

Am Samstag ging es zunächst nach Kalkriese, wo die beeindruckenden Zeugnisse zur „Varusschlacht“ im Jahre 9 n.Chr. in Augenschein genommen werden konnte. Die professionelle Führung vermittelte auch einen vertieften Einblick in archäologische Forschungsarbeit. Der Nachmittag gehörte dann dem Automuseum Melle. Heiner Rössler, der als Kind aus der Oberlausitz in das Osnabrücker Land kam, hat hier eine einzigartige „Geschichte auf Rädern“ aufgebaut. Nicht nur Autos sondern z.B. auch Kinderwagen aus verschiedenen Generationen können hier besichtigt werden.

Bei einem gemeinsamen Frühstück im Weher Müllerhaus konnte ein positives Fazit gezogen und Abschied genommen werden. Bernd Dreßler lud die Weher Freunde zum Gegenbesuch in Kottmarsdorf im nächsten Jahr ein. Die Weher Heimatfreunde um Friedrich Schepsmeier und Helmut Klasing werden dieser Einladung selbstverständlich folgen.

      Helmut Winkelmann stellte schon vor 30 Jahren seine Kunst an der Bockwindmühle aus, so auch in diesem Jahr am Mahl und Backtag Pfingstmontag den 10. Juni 2019. n.       Plattdeutscher Gottesdienst unter’m Mühlenkreuz Auch Flötenmusik am Himmelfahrtstag an Weher Bockwindmühle Am Himmelfahrtstag am 30. Mai bieten die Kirchengemeinde und der Heimatverein Wehe mit dem Plattdeutschen Gottesdienst auf dem Gelände der Bockwindmühle Wehe eine schon Tradition gewordene besondere Möglichkeit, diesen hohen Feiertag zu begehen. Auch in diesem Jahr wird Pastor Rainer Rohrbeck auf Plattdeutsch predigen, auch die Lesung und die gesungenen Lieder werden diese schöne Sprache pflegen. Für die passende musikalische Begleitung sorgen der Posaunenchor und die Kinder der DRK-KiTa in Wehe. Ist das Wetter so schön wie im letzten Jahr, dann wird der Gottesdienst um 10.00 Uhr im Freien unter den zum Kreuz aufgestellten Flügeln der Bockwindmühle stattfinden. Ist es zu kalt oder regnerisch, dann steht die Müllerscheune zur Verfügung. Natürlich ist auch die Bockwindmühle wieder kostenlos geöffnet und (bei hinreichendem Wind) in Betrieb. „Mühlenvater“ Heinrich Wiegmann steht wie üblich mit seinen Mitstreitern bereit, durch die Mühle und ihre bewegte Geschichte zu führen. Und es gibt Herzhaftes vom Grill, selbstgebackene Brote und Platenkuchen mit Rhabarber und als Butterkuchen – und natürlich die beliebten Weher Dinkelwaffeln. Das Mühlenteam des Heimatvereins Wehe erwartet seine Gäste wie üblich von 11 bis 17 Uhr. Für ganz besondere musikalische Unterhaltung sorgt ab 15.00 Uhr ein Konzert mehrerer Gruppen junger Flötistinnen des Rahdener Gymnasiums. Es findet unter der Leitung von Annette Schepsmeier in der Müllerscheune statt.

 

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